Mein neuer Job in der A&E Weird Special Service GmbH (Teil 2)

Mein neuer Job in der A&E Weird Special Service GmbH (Teil 2)

Eine Sissyfication-Reise mit Lady Elvira und Lady Alexa

Disclaimer: Die folgende Geschichte ist frei erfunden und basiert auf der Phantasie gemeinsamer Rollenspiele von Lady Elvira, Lady Alexa X und Mark. Sie charakterisiert jedoch sehr gut die unterschiedlichen Persönlichkeiten der dargestellten Personen.

Zu Teil 1 geht es hier entlang.

Teil 2 – Neufindungsphase

Ein vibrierendes Geräusch riss mich aus einem unruhigen Schlaf und ich tastete in der Halbdunkelheit nach meinem Handy. Warum hatte ich nur einen Wecker gestellt? Seitdem ich meinen alten Job aufgegeben hatte, stellte ich mir den Wecker nur noch bei privaten Terminen und da standen derzeit keine an. Alte Gewohnheiten sitzen eben tief. Das Geräusch wiederholte sich seltsamerweise nicht, aber es genügte, um mich halbwegs wach zu bekommen.

Ich rieb mir den Schlaf aus den Augen und streckte mich. Holy Shit, was war das nur für ein verrückter Traum letzte Nacht? Ich hatte von einer neuen Anstellung als eine Art „Sexarbeiter“ in einem verrückten Haus irgendwo im Nirgendwo geträumt; von Lady Elvira und Lady Alexa und von den Farben rosa oder pink. Total weird eben…

Blind tastend fand meine suchende Hand endlich mein Smartphone und meine Augen öffneten sich zum ersten Mal an diesem Tag weit genug, um das nötigste zu erkennen. Nein, es hatte sich bei der Vibration gar nicht um die Weckfunktion gehandelt. Jemand hatte mir eine SMS geschickt. Die Nummer war nicht in meinen Kontakten gespeichert und die Nachricht lautete:

Guten Morgen. Meeting mit den Inhaberinnen um 9:30 Uhr. Ort: Zimmer 26. Mfg Lisa – Assistentin der Geschäftsführung.

Meeting? Inhaberinnen? What the….

Ich riss die Augen auf und starrte an die rosagestrichene Zimmerdecke. ICH hatte KEINE rosafarbene Zimmerdecke in meinem Schlafzimmer! Moment… das war nicht meine Decke, das war nicht mein Schlafzimmer! Freunde, das war nicht mal mein Bett! Vorsichtig nahm ich die Zudecke beiseite und sah mich um. Die Erkenntnis traf mich gnadenlos. Es war kein verrückter Traum, alles war wirklich passiert. 

Ich schlug die Hände vors Gesicht, weil das auch bedeutete, dass ich wirklich diesen wahnwitzigen Vertrag unterschrieben und diesen Job, der sich wie der einer Prostituierten las, damit tatsächlich auch angenommen hatte!

Ich sammelte mich und las noch einmal die SMS. Um 09:30 Uhr Meeting mit den Inhaberinnen. Gut! Das bedeutete, ich hatte endlich Gelegenheit mit Lady Elvira und Lady Alexa zu sprechen, um dieses bedauerliche Missverständnis aufzuklären und aus der Welt zu schaffen! Alles halb so schlimm, sie würden es verstehen und alles war wieder im Lot.

Wie spät war es? Schon 09:12 Uhr, laut Smartphone. Na prima! Ich krabbelte aus dem Bett, zog mich aus und stellte mich unter die Dusche. Das warme Wasser tat mir spürbar gut und entspannte mich, während es über meinen Körper prasselte.

Wie mir gestern schon bei der Zimmerinspektion aufgefallen war, suchte man hier vergeblich nach Männershampoo oder überhaupt Hygieneartikel für Männer. Nicht einmal neutrale Kernseife war da. Kopfschüttelnd musste ich mich also an der grellpinken Tube bedienen, auf der mit goldenen Lettern der Name „Feme4Ever“ prankte. Es roch erstaunlich gut, irgendwie blumig und man konnte es sowohl als Duschgel als auch als Shampoo verwenden. Sollte ich hier, aus welchen Gründen auch immer, doch länger bleiben, musste ich dringend um andere Pflegeprodukte bitten. 

Beim Abtrocknen fragte ich mich bizarrerweise, ob ich nun, wie ein Mädchen riechen würde. Nachdem selbst die Zahnbürste rosa war, erstaunte mich die weiße neutrale Farbe der Zahncreme um so mehr…

Ich war schon immer ein kleiner Trödler im Bad und so schaffe ich es gerade noch, meine gestrigen Klamotten (Wechselkleidung hatte ich schlauerweise zuhause gelassen) wieder anzuziehen, als es laut und dominant an meiner Zimmertür klopfte.

Besuch der B.O.S.S.-Ladies

Hastig öffnete ich die Zimmertür und da standen sie endlich beide vor mir. Lady Elvira und Lady Alexa, beinahe genauso wie ich beide in Erinnerung hatte! Beide hatten innerhalb des letzten Jahres nichts von ihrer Aura und Schönheit eingebüßt. Mainstream waren die beiden Dominas ohnehin noch nie gewesen und obwohl ich Lady Elvia und Lady Alexa wirklich schon oft über viele Jahre besucht hatte, war es dieses Mal etwas ganz besonders für mich, was auch an den ungewöhnlichen Umständen unseres Wiedersehens liegen könnte.

Lady Alexa trug eine schwarze Hose, die entweder aus Latex oder Wetlook bestehen musste und perfekt zu der weißen Bluse passte. Die roten High Heels an ihren Füßen kamen mir seltsam vertraut vor. Ihre Brille und die streng nach hinten gebundenen Haare vermittelten beinahe den Eindruck einer strengen Lehrerin, die gekommen war, um einem Schüler ganz ungewöhnliche Dinge beizubringen.

Lady Elvira, die ebenfalls wie gewohnt Brille trug, machte durch ihre Kleidungswahl ihre Stellung in diesem Haus, mehr als deutlich. Edle Overkneestiefel die in langen bestrumpften schlanken und endlos wirkenden Beinen endeten, ein schwarzer kurzer Rock der ihr anbetungswürdiges Hüftgold so unfassbar feminin und sexy betonte und zur Krönung noch eine samtig schwarze Korsage, die ihre naturdominante Weiblichkeit perfekt unterstrich und ihre kunstvoll tätowierten Arme freiließ. Um ihren Hals trug sie ein locker sitzendes schwarzes Halsband von dem die Buchstaben „B.O.S.S.“ prankten, was ein ansonsten eher devotes Accessoires in ein dominantes Abzeichen verwandelte, das klar machte, wer hier das Sagen hatte!

„BOSS“ passte so gut, denn mir wurde schlagartig klar, dass die beiden Ladys genau das nun für mich waren, solange sich das mit dem Vertrag nicht irgendwie anderweitig lösen ließ. BOSS + Ladies… Lady Alexa und Lady Elvira waren nun meine „Bossladies“. Ich konnte es drehen und wenden, aber die aktuelle Situation stelle sich nun einmal so dar.

„Hallo mein Lieber!“, hauchte mir Lady Elvira mit gewohnt vertrauter Stimme zu, die sich durch so viele Studiobesuche fest in mir verankert hatte. Das riss mich direkt aus meinen Gedanken, verbannte jeglichen Widerstand unweigerlich für einen kurzen Moment, und hätten unter anderen Umständen direkt für weiche Knie bei mir gesorgt.

„Na wie war deine erste Nacht in deinem neuen Zuhause für die nächsten Monate?“, fragte sie süffisant.

„Ah, das Küken!“, lachte Lady Alexa X und stellte mit ihrer gewohnt direkten und klaren Art fest, was ich wohl gerade tatsächlich in diesem Haus war: Ein Frischling, ein Küken… ein Greenhorn, das überhaupt keine Ahnung von dieser vollkommen neuen Welt hatte, in die ich irgendwie hineingestolpert war.

„Endlich seid ihr da! Ich habe versucht euch so oft zu erreichen!“, stammelte ich kläglich und fühlte, wie sich Hoffnung buchstäblich an den letzten Strohhalm klammerte, irgendwie, doch noch heil aus der Sache herauszukommen. Die beiden Ladies grinsten sich stumm an, als würden sie ein schreckliches Geheimnis miteinander teilen und schoben sich an mir vorbei. Die Tür fiel leise hinter den beiden Inhaberinnen ins Schloss.

Du weißt, wo dein Platz ist

Sichtlich verunsichert bat ich den beiden Herrinnen die kleine Sitzecke mit dem Sofatisch an. Die Ecke war klein und gemütlich, aber sie hatte keinen Platz für drei Personen. Die beiden Bossladies setzten sich und ich stand unbeholfen und nervös ein paar Meter vor ihnen. Mein Blick schweifte durch den Raum, aber es gab keinen weiteren Stuhl, Hocker oder ähnliches.  

„Setz dich doch auch, dann müssen wir nicht zu dir nach oben schauen“, schlug Lady Elvira vor.

„Es ist kein Platz mehr auf der Sitzecke und ich habe keinen Stuhl im Zimmer“, nuschelte ich als Antwort.

„Ich denke du weißt schon, wo dein Platz ist. Wir begegnen uns ja nicht zum ersten Mal.“, ergänzte Lady Alexa ruhig, aber in bestimmendem Tonfall.

Ein vertrautes Gefühl überkam mich. Verdammt, nur ein kurzer harmloser Wortwechsel genügte, um mich schon wieder die Macht spüren zu lassen, die beide Dominas auf mich ausüben konnten. Ich kaute kurz nervös auf meiner Unterlippe herum und setzte mich dann in einer knienden Haltung vor meinen beiden Bossladies auf den Boden.

Dann holte ich Luft und gab einen minutenlangen Monolog von mir, der alles, was ich in den letzten Stunden und dem Tag zuvor erlebt hatte, noch einmal Revue passieren ließ. Ich erzählte von meiner Verwirrung, von Missverständnissen, von einem Vertrag, den ich eigentlich gar nicht unterschreiben wollte und es dennoch getan hatte, ja sogar von diesem schrecklich pinken Zimmer hier und dass ich nur feminine Kosmetik im Bad vorgefunden hatte. Mehrmals wiederholte ich mich, plapperte wild durcheinander und wurde doch nicht unterbrochen. Die beiden Inhaberinnen dieser seltsamen Firma hörten sich alles in Ruhe an, ehe sie mir abwechselnd meine Fragen beantworteten.

Nur leider fielen die Antworten nicht gerade sehr hoffnungsvoll für mich aus. Insbesondere wurde mir versichert, dass es sich bei der Vertragssache nicht um ein verrücktes Rollenspiel mit Lisa oder gar um ein Missverständnis gehalten hatte und dass ich eine rechtsverbindliche Unterschrift geleistet hatte und nun auch mit den Konsequenzen leben müsse. Meine Fragen zu dem feminin wirkenden Zimmer und ähnlichem umschifften beide geschickt und antworteten ausweichend, dass ich das alles verstehen würde, wenn ich mir über das große Ganze, um das es ginge, erst einmal bewusstwerden würde.

Philosophisch betrachtet spannend, aber es half mir in meiner jetzigen Situation ganz und gar nicht weiter.

Unterschrieben ist unterschrieben!

Verzweifelt, beinahe bettelnd, robbte ich auf den Knien ein wenig näher und stieß ein „Aber das könnt ihr mit mir doch nicht machen!“ hervor.

Lady Elvira strich mir sehr sanft durch mein kurzes dunkelbraunes Haar – eine Geste, von der sie genau wusste, wie empfindsam ich darauf reagierte. Als sie mit sanfter Stimme zu erklären begann, stellten sich meine Nackenhärchen spürbar auf.

„Unterschrieben ist unterschrieben, mein Kleiner. Niemand hat dich dazu gezwungen und Alexa und ich hätten dir nicht einen Job bei uns vorgeschlagen, wenn wir uns nicht sicher gewesen wären, dass du ein sehr wertvoller Mitarbeiter für unsere Firma sein könntest. Tatsächlich glauben wir sogar, dass es dir langfristig hier gefallen wird, auch wenn der Anfang vermutlich hart werden wird. Aber…“

Bevor sie weitersprach, hob sie mein Kinn mit zwei Fingern an und nahm mein Gesicht in ihre zarten tätowierten Hände. Ihre Finger waren warm und fühlten sich so behütend und gut an. Ihre Worte – ein meisterhafter Angriff auf meine devoten Gefühle ihr gegenüber – kamen leise, beinahe flüsternd, während sie mit den Daumen sanft meine Wangen rieb.

„Aber du wirst dich schön für uns anstrengen und wir schauen einfach, wohin deine Reise gehen wird. Du möchtest doch, dass ich stolz auf dich bin, oder?“

Ihr Blick bohrte sich in den meinen und mein Herz begann schneller zu schlagen. Ich wollte nicht, aber ich konnte einfach nur nicken. Ich war vollkommen in Lady Elviras Bann – gefangen wie in einem Spinnennetz, in das sie mich scheinbar bewusst durch ihre E-Mail gelockt hatte. Ich wollte schon jetzt nicht mehr ohne die Nähe meiner Herrin sein. Ein letztes Kopfstreicheln, wie man es vielleicht mit einem braven Haustier tun würde, dann waren ihre Hände wieder verschwunden.

„Wie… wie geht es jetzt weiter?“, fragte ich leise und blicke zu den beiden Bossladies hinauf, vor denen ich wie vor zwei Königinnen kniete.

„Zieh dich aus“, sagte Lady Alexa vollkommen neutral.

„Ich… jetzt?! Hier?!“, brachte ich keuchend hervor.

Lady Alexa nickte ernst. „Natürlich hier. Wir müssen uns noch einmal genau das Arbeitsmaterial anschauen, das es dann zu formen und vor allem zu trainieren gilt. Elvira und ich kümmern uns immer persönlich um das Training und um die erste Neufindungsphase unserer Frischlinge.“

Noch nie hatte ich den beiden Ladys in einer Session widersprochen, nie auch nur ansatzweise daran geglaubt, „Nein“ sagen zu können, aber das bisschen Mut das ich noch hatte, schien auszureichen, um die blasphemische Frage zu stellen: „Und wenn ich nein sage?“

Ich bereute es im gleichen Augenblick, als ich es ausgesprochen hatte. Ich öffnete den Mund für eine Entschuldigung aber Lady Alexa war schneller als ich. Sie hatte ein Tablet herausgezogen, auf dem ein Dokument offensichtlich schon geöffnet bereit lag. Laut und deutlich las sie mir vor:

Paragraf 6 deines unterschriebenen Arbeitsvertrages: Der Mitarbeiter verpflichtet sich, Anordnungen der Inhaberinnen für Dresscode und Optik stets zu befolgen. Dies schließt Nacktheit, sofern sie angeordnet wurde, nicht aus.

So schnell wie sie das Tablet heraus gezaubert hatte, so schnell war es wieder verschwunden. Lady Elvira ergänzte – mit deutlich strengem Tonfall:

„Du siehst, es ist alles vertragskonform und richtig. Wenn du also nicht möchtest, dass wir deinem Mitarbeiterkonto, das während der gesamten Vertragsdauer geführt wird, direkt ein Reugeld belasten, solltest du uns nicht länger warten lassen, gehorchen, und dich nun ausziehen, mein Kleiner.“

Ich starrte beide Bossladies an. Ja, hier schienen Recht und Ordnung zu herrschen. Hatte ich also eine Wahl? – Nein!  Hatten mich beide Dominas schon nackt gesehen? – Ja! – Also, warum falsche Scham?

Ich zog mich bis auf die Shorts aus, hielt am Gummizug der Shorts kurz inne, und sprach mit meinem Blick die stumme Frage aus „Wirklich alles, oder?“ Zwei eiskalte Blicke später waren die Shorts verschwunden. Wie schön nonverbale Kommunikation doch funktionieren konnte…

Nicht zum ersten Mal in meinem Leben kniete ich nun nackt vor den beiden Ladies. Unter der ungewohnten Aufregung fühlte sich mein ohnehin eher kleiner Sch*n* sogar noch etwas kleiner als sonst an. Doch ich kniete, wie man mir beigebracht hatte, und ohne irgendetwas verstecken zu wollen. Dann raschelte es leicht vor mir, als sich die beiden Bossladies erhoben und mich wie zwei Raubtiere umkreisten, um ihre Beute zu inspizieren.

Jeden Moment rechnete ich damit, zwei oder gar vier Hände an mir zu spüren, mich vielleicht sogar einem gelegentlichen Hieb ausgesetzt zu fühlen, doch nichts von all dem passierte. Aus den Augenwinkeln heraus konnte ich nur wahrnehmen, dass Lady Alexa wieder das Tablet in der Hand hatte und dort etwas vermerkte. Die beiden tauschen kurz Blicke und ein paar leise Worte aus, die ich nicht verstehen konnte.

Die Schamesröte trat mir ins Gesicht, als Lady Alexa sachlich ein „Könnte eine schlechtere Ausgangsbasis sein, damit lässt sich arbeiten“ bemerkte. Ich sah etwas gekränkt auf, wurde aber von beiden nicht beachtet. Der helle Bildschirm des Tablets spiegelte sich leicht an der Brille der Domina. Lady Elvira musste ein wenig lachen. „Sei nicht so hart! Er hat Potential für seine neuen Aufgaben und ich kann es kaum abwarten zu sehen, wie er sich entwickelt!“

Flashbacks überkamen mich. In Gemeinschaftssessions kam es schon früher vor, dass die beiden über mich sprachen, ohne mich einzubinden. Das hatte mich damals schon halb verrückt gemacht, aber jetzt war alles so viel ernster. Dann folgte doch noch ein fester Klaps auf meinen Hintern und Lady Elvira sagte: „Gut mein Lieber, du darfst dich für unseren kleinen Ausflug wieder anziehen. Vorerst auch das, was du eben anhattest. Das wirst du später allerdings nicht mehr brauchen, sobald du deine Arbeitskleidung erhalten hast.“

Hastig zog ich mich an und verdrängte zunächst den Gedanken, was das wohl für Arbeitskleidung sein mochte. „Wohin… wohin gehen wir denn?“

Lady Alexa grinste. „Na, raus aus deinem pinken Zimmerchen, damit du deine neuen Arbeitsstationen kennen lernst. Ich bin mir sicher, danach wirst du viel besser verstehen, was genau du hier für uns tun wirst.“

Der Rundgang

Wir betraten den Flur, auf dem gerade niemand sonst zu sehen war. Die Tür hinter mir fiel ins Schloss und die Angst vor der Ungewissheit ließ mich das sichere Zimmer sofort vermissen, pink oder nicht.

Beide Bossladies nahmen mich wie zwei Gefängniswärterinnen in die Mitte. Nach einer Weile erreichten wir das dritte Stockwerk des wahrhaft großen Hauses. Der Flur war ganz anderer als der, den ich schon kannte und bei dem sich offenbar ausschließlich die privaten Zimmer der Mitarbeiter befanden. Das Licht war gedimmt und warf seltsame Schatten an die Wand. Ich blickte nach oben und sah größere Leuchtwürfel an der Decke angebracht, die alle 1 oder 2 Minuten die Farben wechselten und den Flur von einem hellen Türkis, über ein mattes Gelb bis hin zu einem intensiven Rosa tauchten. Die intensiven Farben machten es schwer, sich zu orientieren. Wieder säumten Türen den Flur, doch die meisten waren nur angelehnt. Auch von dort schimmerten die unterschiedlichsten Farben heraus.

Mir stockte der Atem, als ich die Geräusche aus den Zimmern vernahm. Es war eine Mischung aus Stöhnen, nassen, schmatzenden Geräuschen und etwas, das man eindeutig dem Geräusch von intensiven, klatschendem S*x zuordnen musste. In meinem Magen begannen Eichhörnchen zu wuseln.

„Herzlich willkommen im Glory Hole Floor!“, rief mir Lady Elvira zu.

Sie pries diese bizarre Bezeichnung für dieses Stockwerk mit dem Enthusiasmus einer Geburtstagsüberraschung an. „Genau hier starten all unsere Frischlinge. Hier herrschen Anonymität, kaum Risiken, kleine bis große Servicemöglichkeiten und es ist der perfekte Start, um dich an deine tägliche Arbeit für jetzt und für die Zukunft zu gewöhnen!“

Ich wurde aschfahl im Gesicht. Meine Kehle schien sich in eine trockene Wüste verwandelt zu haben, denn ehe ich etwas herausbrachte, hakte sich plötzlich Lady Alexa bei mir ein und zog mich mit sich. „Na los, nur nicht so schüchtern! Das ist harmlos!“ Lady Elvira folgte uns und zu dritt betraten wir einen der Räume, der einfach nur mit einer großen „4“ gekennzeichnet war.

In meinem weirden Kopf begann ein imaginärer Showmaster dem Publikum zuzurufen: „Dann schauen wir mal, meine Damen und Herren, was sich hinter Tor Nummer 4 verbirgt!“

Glory Hole Floor

Kurz nach dem Betreten des Raumes schirmte ein großer, schwerer und dunkler Vorhang den Inhalt des Zimmers ab. Lady Elvira hielt den Vorhang auf und wir huschten hindurch. Nun war ersichtlich, dass es sich eher um eine Art Kabine handelte. Zwei Seiten dieser Kabine fielen durch eine Vielzahl von Löchern auf, die an unterschiedlichen Höhen an den glatten Wänden hervortraten. Die Löcher variierten hier und da mit ihrer Größe und waren alle kreisrund und nahtlos geschmeidig.

Lady Alexa ging die Wände ab und glitt mit ihren Händen über die eingelassenen Löcher. „Wie Elvira schon sagte, startet deine erste Arbeitseinheit in einem dieser Räume hier. Die Räume sind zweigeteilt. Jeder Teil des Raumes hat einen separaten Zugang, der sich auf unterschiedlichen Fluren befindet. So ist die perfekte Anonymität gewährleistet. Der Kunde betritt von der andere Seite den Raum und du erledigst brav deinen oralen Dienst durch eines der Löcher. Wenn der Kunde fertig ist, kommt ein anderer und das geht so lange bis deine Schicht vorbei ist.“  

Während ich die „Arbeitsanweisung“ bleich verarbeitete, trat Lady Elvira an mich heran. Wieder strich sie mir behütend und sanft über den Kopf. „So viel zur Theorie. Lass uns kurz anschauen, wie es in der Praxis aussieht.“

Widerstandslos ließ ich mich von ihr in den nächsten Raum ziehen, auf dem eine große „5“ angebracht war. Anders als die leere Kabine von eben, war dieser Raum besetzt. Mir war anhand der Geräuschkulisse schon klar auf was ich mich seelisch vorbereiten musste, aber als Lady Elvira den Vorhang einen Spaltbreit öffnete und ich hineinsah, erkannte ich, dass ich auf dem Anblick doch nur semi gut vorbereitet war.

Dort saß ein junger Mann auf den Knien an einer der glatten Wände. Er trug knallpinke kurze Kleidung und war sichtlich und hörbar damit beschäftigt, einen offensichtlich nicht unbedingt kleinen Sch*n* oral zu befriedigen. Das nasse Saugen und Schmatzen war deutlich zu hören und vermischte sich mit der Akustik, die den ganzen Flur erfüllte.

„Du siehst? Eeasy peasy!“, ergänzte Lady Alexa mit einer geradezu unverschämten Gelassenheit.

„Easy peasy“, wiederholte ich matt und ausdruckslos wie in Trance, während sich der Mund des Mannes in den pinken Sachen geschickt vor und zurück bewegte und die nassen Geräusche noch etwas intensiver wurden. Wir zogen uns wieder etwas auf den Flur zurück, um bei der Arbeit nicht abzulenken, falls wir entdeckt werden. Lady Elvira drücke sich von hinten eng an mich, beinahe als wollte sie mich rücklings umarmen. Ihr Mund fand die Nähe zu meinem Ohr und verführerisch hauchte sie mir zu:

„H*ndjob‘s, Bl*wjob‘s und wenn du so weit bist und zu anderen Kabinen kommst, vielleicht sogar gut bezahlte R*mjob’s. Das lieben viele männliche Kunden, weil sie das zuhause nicht bekommen. Denk an die Tarifkarte in deinem Zimmer, zusätzlich verdienst du 15 Euro zusätzlich pro Orgasmus. Du bist schlau, du kannst dir selbst ausrechnen, wie viele Stunden du das am Tag machen musst, damit du deine Tagesquoten erfüllen kannst.“

Sie erklärte mir all das mit einer Freude und Begeisterung, dass man es mit einer rotherzigen Emoji-Geste als Reaktion auf eine virtuelle Nachricht wohl so übersetzen könnte: „Elvira findet das wunderbar!“.

AEWeirdpecialServiceGmbH-Teil2

Mir persönlich war das schon alles wieder zu viel. In meinem Kopf sah ich noch immer das Bild der knienden Serviceperson in der Kabine. Er wirkte so geübt, so erfahren, so verdammt professionell, als ob er das schon monatelang ausführt. Wer war dieser Unbekannte? Mit Sicherheit eine Art Kollege von mir, der aber offensichtlich schon ziemlich lange hier arbeiten musste und über einen reichlichen Erfahrungsschatz in solchen Dienstleistungen verfügte. 

„Nie im Leben kann ich das…“, begann ich dieses Mal mit meinem üblichen Gewimmer.

„Du wirst es lernen, garantiert, mein Kleiner“, sagte Lady Elvira mit fester Überzeugung, die mir vielleicht etwas Mut machen sollte. Aber da war auch der Vertrag und das Reuegeld, wie sie es genannt hatte.

„Elvira, wollen wir unserem Frischfleisch mal zeigen, was ihm droht, falls er doch der Meinung ist, sich weigern zu müssen?“ Wieder sprachen die beiden über mich, und nicht mit mir, wieder dieser Triggerpunkt. „Gute Idee, Alexa!“ kam als Antwort und ehe ich mich versah, befanden wir uns vor einer Tür, die nicht durch einen Vorhang, sondern einer beinahe schon soliden Brandschutztür vom Rest des Flurs abgetrennt war.

Punishment Room 2

„Punishment Room 2“, prangte bedrohlich an dem Türschild.

Lady Alexa öffnete die Tür und meine Augen brauchten einen Moment, um sich an das Licht des weniger beleuchteten Raum zu gewöhnen. Ähnlich wie in der Kabine von vorhin gab es zwar Löcher, nur waren diese in den Wänden allesamt auf Hüfthöhe. Die Löcher waren größer als in dem Raum von vorhin und auf der anderen Seite der Löcher befanden sich… nackte… Hintern!

Wir sahen nun quasi, wie die Raumseite der Kunden gestaltet war. Ich hatte noch nie so etwas Bizarres gesehen! Hinter manchen dieser Hintern standen Männer (Kunden! Freier?!) und vergingen sich laut klatschend daran. Beinahe extremer waren aber die „freien Hintern“ die sich durch die Löcher anbietend obszön drückten. Eine furchtbar erniedrigende Wartestellung!

Sie standen einfach zur freien Verfügung und jederzeit konnte ein weiterer Kunde den Raum betreten und sich einen nackten Hintern vornehmen. Erst jetzt bemerkte ich, dass an den Wänden nahe der Löcher längliche Teile angebracht waren, die an Seifenspender erinnerten. Mit einem flauen Gefühl im Magen wurde mir bewusst, dass es sich jedoch nicht um Seife, sondern um Gleitgel handeln musste.

„Das ist unsere Arschwand!“, lachte Lady Alexa. „Wir haben andere Bezeichnungen lange diskutiert, aber wir glauben das Wort trifft es einfach am besten.

Lady Elvira nickte grinsend und ergänzte:

„Du hast ja das Schild außen gesehen. Das ist einer unserer Punishment Räume – eine sehr effektive Bestrafung für Mitarbeiter, die sich weigern, ihre Quoten zu erfüllen oder sich nicht an die vielen Regeln halten, zu denen sie sich vertraglich mit Unterschrift verpflichtet haben. Anders als bei den Räumen von vorhin kommt natürlich noch eine Fixierung hinzu. Du kannst deinen kleinen Hintern also eigenständig nicht mehr entfernen, sobald er sich durch eines der Löcher dort gedrückt hat. Sonst wäre es ja sinnlos.“

„Wie lange…?“, wollte ich wissen.

„Bis wir sicher sind, dass du deine Lektion wirklich gelernt hast und wir sicher sein können, dass es keinen Ärger mehr mit dir geben wird. Minimum 6 Stunden ohne Pause, manchmal auch 24 oder noch mehr, wenn wir nicht überzeugt sind“, sagte Lady Alexa mit leuchtenden Augen.

„Zwang kann manchmal unglaublich helfen Einstellungen positiv zu verändern!“

Dass ich meine Sätze nicht beenden konnte, schien allmählich Normalität in diesem Haus zu werden, aber ich musste diese Vorstellung erstmal verdauen und brachte daher erneut nur zwei Wörter heraus. „Das ist…“

„Pure Motivation!“, beendete Lady Elvira meinen Satz und klatsche dabei begeistert in die Hände.

„Entweder du arbeitest freiwillig und verrichtest deinen oralen Dienst an den Löchern in den anderen Kabinen, oder du arbeitest unfreiwillig hier. Das ist zwar deine Wahl, aber da ich dich nicht erst seit gestern kenne, würde ich dir empfehlen, es langsam angehen zu lassen und brav zu sein.“

Dann drehte meine Herrin meinen Kopf sanft bestimmend auf eine bestimmte Stelle im Strafraum. Einer der nackten Hintern wurde hier gerade von einem großen Sch*n* bestiegen. Allerdings war dieser offenbar aus Gummi und hing an einer attraktiven Mitarbeiterin der A&E Weird Special Service GmbH. Zwar konnte ich vom Rest der Person nichts sehen, aber ich hörte gedämpfte wimmernde Geräusche bei jedem weiteren Stoß.

„Du verstehst jetzt?“, fragte nun wieder Lady Alexa, als Lady Elvira meinen Kopf losließ.

„Das ist kein Kindergarten hier. Unterschrieben ist unterschrieben und das sagen wir dir so oft, bis du verstanden hast, wie es hier läuft. Du WIRST Servicedienste anbieten. Die Frage ist nur, ob du es auf die leichte oder die harte Tour tun willst.“

Du Tiger!

„Ich stehe nicht auf Männer!“

Wow… du Tiger! meldete sich mein Verstand. Der erste vollständige Satz, den ich mir abringen konnte, vermutlich der schieren Verzweiflung geschuldet. Meine Stimme klang nicht annähernd nach Protest. Ich war der weiblichen Dominanz der beiden Bossladies hilflos unterlegen. Da beide das wussten und mich nun auch noch eng in ihre Mitte nahmen, brach mein Widerstand ganz zusammen.

Beinahe synchron spürte ich, wie sich Hände auf meinen Hintern legten, von jeder Seite meiner Vorgesetzten. Sie streichelten und kneteten mir tatsächlich beide den Arsch und Lady Alexa sprach die brutale Wahrheit mit leiser, ruhiger, ja beinahe vernünftiger Stimme aus:

„Das ist irrelevant. Dein Mund und dein Arsch kümmern sich nicht um deine sexuelle Vorliebe, was das Geschlecht angeht. Unsere Kunden tun das ebenso wenig.“

Lady Elvira knetete meinen Arsch etwas fester als sie sagte: „Zudem haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere meisten Hetero-Mitarbeiter ihre Meinung auf das, was sie glauben zu stehen, oft schon nach der ersten Woche ändern. Manche entwickeln sogar eine richtige Gier nach Sch*än*en und das veränderte ihre sexuelle Identität nachhaltig auf ihrem Weg zur Sissy!“

„Ja, aber ich werde nicht…“ begann ich vergeblich, und es folgte ein fester kurzer Schlag auf meine linke Arschbacke.

„Doch wirst du. – Komm! Wir wollen dir noch etwas anderes zeigen!“

Private Suite Sessions

Die beiden hielten mich weiter in der Mitte und es ging zurück in eine andere Etage, die als „Private Lounges“ beschriftet war. Alle Türen in dieser Etage sahen wieder gleichartig aus und waren durchnummeriert. Anstelle von Türschildchen wie in der Glory Hole Etage, gab es hier direkt unter den Türgriffen ein „Besetzt-“ oder „Frei-“Zeichen. Idiotensicher war das Besetztzeichen zusätzlich knallrot und das Freizeichen mit grüner Farbe gekennzeichnet.

Scheinbar wahllos steuerte Lady Alexa eine Tür mit einem grünen Schild an und klopfte hörbar, aber nicht zu aufdringlich an. Eine dunkle Männerstimme rief laut „Herein!“ und die Tür vor meinen Augen wurde aufgestoßen. Als hätte ich nicht schon genug an diesem Tag in diesem seltsamen Haus mitgemacht, verschlug es mir schlichtweg die Sprache, als ich in das Zimmer blickte. Das, was ich dort sah, entlockte meiner trockenen Kehle einen keuchenden Laut, der nachträglich betrachtet, beinahe einen erregenden Schauer mit sich brachte.

Dort über dem Bett gebeugt, halb stehend, halb liegend, war ein junger Mann in rosa Halterlosen Strümpfen mit einem dicken rosa Halsband zu sehen. Auf dem Halsband war deutlich der silberne Schriftzug „SISSY“ zu lesen. Hinter dem feminin wirkenden Mann stand ein großer, gut gebauter Mann der definitiv nicht nur einfach so nah an der Sissy stand, sondern sichtbar sein bestes Stück bereits tief in ihr versenkt hatte. Der junge Mann vor ihm hatte einen unfassbar glücklichen und lasziven Gesichtsausdruck und fing meinen Blick so intensiv ein, dass ich unweigerlich wegsehen musste und den Kopf zur Seite drehte. 

Kaum eine Sekunde später fühlte ich Lady Elviras Hand in meinem Nacken, die mich zwang wieder aufs Bett zu schauen. „Schau hin und lerne!“, hauchte sie mir so leise an mein Ohr, dass sich meine Nackenhärchen aufstellten. Der junge Mann hatte weiche Gesichtszüge, die durch das leicht feminine Make-Up wunderschön betont wurden. Besonders die Augen waren betont und unterstrichen den Glanz darin dadurch nur noch mehr.

„Sorry für die kleine Störung“, flötete Lady Elvira freundlich. „Wir machen hier nur einen kleinen Rundgang mit unserem Neuzugang hier. Lasst euch nicht stören und noch einen schönen Abend!“

Noch während Lady Alexa die Tür – gefühlt wie in Zeitlupe – langsam schloss, grinste mich der Mann hinter der Sissy breit an, während er schon wieder damit begann, seine Hüften nach vorne zu bewegen. „Vielleicht sehen wir uns ja bald, Neuzugang! Freu mich auf dich!“ Als sich der Sissyboy vor ihm bewegte um mir noch mit 2 Fingern ein Pease-Zeichen als Abschiedsgruß zu geben, konnte ich sehen, dass er irgendetwas pinkes enges zwischen den Beinen zu tragen schien. Es wirkte, als sei es aus Plastik und umschloss das bisschen Männlichkeit, dass man ihm wohl gerade noch gelassen hatte. Meine Augen starrten darauf, bis die Tür vor uns wieder ins Schloss fiel. Ich ahnte bereits jetzt, dass mich dieser Anblick heute in den Schlaf verfolgen wird.

„Da hatten wir ja direkt Glück und du konntest schon mal einen kurzen Einblick haben, wie die Private Suite Sessions aussehen können. Sie sind viel persönlicher und natürlich intimer. Außerdem verdienst du deutlich mehr als in den Kabinen. 50 bis 100 pro Session sind locker drin. Aber das ist Zukunftsmusik, denn um dich für solchen Service zu buchen, musst du erstmal optisch modifiziert werden!“, erklärte mir Lady Alexa.

„Optisch modifiziert werden?“, fragte ich dümmlich und blickte zwischen den Bossladies hin und her. Mein Kopf war voller neuer bizarrer Eindrücke und meine Aufnahmekapazität war spürbar erschöpft.                                                                             

„Alexa meint, dass du erst feminisiert werden musst, um für diesen Service freigeschaltet zu werden“. Ich guckte Lady Elvira mit fragenden Augen an.

„Haare, ein bisschen feminines Make-Up, nicht too much. Unsere Kunden sind nicht hier, um echte Männer zu besteigen. Sie wollen jemanden, der zwar eindeutig mal ein Mann war, aber eben auch ein wenig nach einem hübschen Mädchen aussieht.“

Lady Alexa nickte: „Knapp gesagt: Unsere Kunden sind hier, um Sissys zu buchen. Das ist der besondere Service in diesem Haus und unterscheidet uns stark von anderen Agenturen dieser Art. Wir haben diese Marktlücke erkannt und ordentlich investiert. Sissys, wie du eine wirst, sorgen nun dafür, dass sich diese Investition auch lohnt.“

Mein Hirn versuchte zu verarbeiten, was mir die beiden Bossladies gerade gewohnt sachlich und voller Selbstverständnis zu erklären versuchten.

„Also, ich werde keine feminine Kleidung tragen!“, sagte ich diesmal deutlich, vollständig und sogar ein Ticken lauter, als ich mir selbst zugetraut hatte.

Die Antwort bestand in einem Lachen beider Dominas und ein Wuscheln durch mein Haar, gefolgt von einem „Er kann so niedlich sein, wenn er versucht zu widersprechen“, von Lady Elvira.

Die Pflichtquote

„Mal schauen, wie lange deine Meinung anhält, mein Kleiner. Aber lass uns noch einmal über deine Pflichtquote sprechen.“

Während unserer Unterhaltung traten wir über eine Treppe den Rückweg zur Wohnetage für das Personal an.

„350 EUR pro Woche ist deine Baseline. Wenn du die nicht einhalten kannst, egal ob absichtlich oder unabsichtlich, fällt eine Gebühr von 50 EUR pro Tag an und erhöht deine Gegenschuld an unser Haus spürbar. Wenn wir grobe Absicht oder Weigerung feststellen, kommen natürlich die Strafen noch dazu, die wir dir vorhin schon anschaulich im Strafraum demonstriert haben. Du solltest dir also sehr gründlich überlegen, ob du dich wirklich weigern möchtest, deinen Verpflichtungen nachzukommen.“

Stirnrunzelnd blickte ich zu Lady Elvira. „Gegenschuld? Was für eine Gegenschuld? Ich dachte ich verdiene hier Geld, damit ich wieder einem regulären Job nachkommen kann und nicht dafür das ich Schulden aufnehme?“

Lady Alexa zauberte ihr Tablet hervor. Wieder schimmerte ihre Brille durch das hell erleuchtete Display, während ihre schönen Augen konzentriert ein digitales Dokument durchsuchten.

„Jip, und während deines ganzen langen Aufenthalts in unserer wundervollen Firma häufst du hier kräftig Schulden an. Unterkunft und Verpflegung kosten Geld, vom Training für den Ausbau deines Serviceangebots mal ganz abgesehen. Richtig, richtig teuer wird es dann, wenn wir irgendwann über mögliche Körpermodifikationen sprechen.“

Bei dem Wort „Körpermodifikationen“ umrandete sie mit der Rückseite ihres dünnen Tablet-Stifts die Luft, dicht vor meiner Oberlippe- und dann vor meiner Unterlippe. Das kühle Lächeln, das sie mir dabei schenkte, ließ mich innerlich frösteln, während sich mein Gesicht gleichzeitig spürbar erwärmte.

„Kost und Logie sind neben dem Gehalt inklusive! Das habe ich garantiert im Vertrag gelesen!“, protestierte ich. Die Antwort bestand aus einem festen Schlag auf meinen Hintern, ein Lachen von Lady Alexa und dem Wort „Kleingedrucktes!“, das scheinbar sämtliche Proteste Schachmatt setzte.

Als wir mein Zimmer erreichten, ließen die beiden Bossladies mir den Vortritt und blieben beide im Türrahmen stehen. Es schien Zeit für heute Abschied zu nehmen.

Meine Herrin Lady Elvira winkte mich noch einmal zu sich und ich folgte brav – nie wäre ich im Stande eine solche Geste nicht zu befolgen. Wieder war es ihr Handrücken, der sanft aber auch voller Dominanz und Macht meine Wange streichelte, während sie hauchte: „Du wirst also sehr hart für uns arbeiten müssen, um deine Quote erfüllen zu können, mein Kleiner. Im Bestfall übertriffst du deine Quote schon bald. Haben wir uns verstanden?“

Ich antworte mit einem angedeuteten Kopfschütteln, das in einem knappen Kopfnicken endete. Lady Alexa tippte 2x mit ihrem Stift auf ihrem Tablet. Ein Dokument, das einem Schichtplan ähnelte, baute sich auf.

Gut gebrüllt, Löwe!

„Deine erste Schicht beginnt erst morgen um 11 Uhr. Glory Hole Floor 4, Kabine Nr. 3. Nur Handjobs für den Anfang, damit du dich an den Sch**z-Kontakt gewöhnen kannst. Es macht keinen Sinn, dich direkt zu überfordern. Du wirst in 4-Stunden-Schichten mit Pausen eingesetzt.“

„Was passiert, wenn ich nein sage?“

Ja! – Gut So! Gut gebrüllt, Löwe! Zeig, dass du das nicht alles mit dir machen lässt, so sehr sie dich mental beherrschen, sei noch ein bisschen Mann und sag Ihnen, dass du es nicht tun wirst! Weiter! Weiter!

„Dann verbringst du deinen ersten Arbeitstag direkt an der Arschwand und nicht mit harmlosen Handjobs. Your choice!“

Der Ernst in Lady Elviras Stimme war nicht zu überhören. Langsam hatte sie mein ständiges Widersprechen sichtlich satt.

„Geh besser früh schlafen und bereite dich mental vor. Morgen wird ein sehr, sehr langer Tag für dich, mein Lieber.“

Lady Alexa nickte, klappte ihr Tablet zu und die beiden Bossladies verließen klackernden Schrittes mein Zimmer, ohne mir auch nur die Chance zu einem weiteren, hilflosen, stotternden Protest zu geben.

Ich, eine Sissy?

Es wurde ruhig im Raum. Ruhig, bis auf das laute Schlagen meines eigenen Herzens. Da stand ich nun, hilflos und leicht zitternd. Wie zur Hölle konnte das alles nur passieren? Warum habe ich mich darauf eingelassen und diesen Vertrag unterschrieben, ohne jede einzelne Seite, jedes einzelne Wort zigmal durchzulesen? Warum habe ich überhaupt unterschrieben und bin nicht wieder nach Hause gefahren?

Ins Bad stürmend hielt ich mein Gesicht unter eiskaltes Wasser im Waschbecken, bis es fast taub wurde. Die flauschige Wärme des rosa Handtuchs, dass ich mir danach ins Gesicht presste, war für einen Moment beinahe tröstlich. Ich nahm es langsam weg und starrte in mein Spiegelbild, während ich mich am Waschbecken festklammerte.

Ich blicke in das fahle Gesicht eines absolut unscheinbaren und durchschnittlich aussehenden Typen, der verängstigt und verwirrt aussah. So viel Emotionen waren in mir, so viel neue Eindrücke und doch… doch war da eine Emotion, die alles überlagerte und die mich von allen Gefühlen, am aller meisten erschrak! 

Tief durchatmend machte ich mir klar, dass ich morgen Männerschw***e mit meinen eigenen Händen zum Kommen bringen würde. Für Geld, für einen Vertrag, und für zwei Frauen, die mich scheinbar viel mehr beherrschten, als es jeder Arbeitsvertrag, als es jeder Arbeitgeber, je tun könnte – vernichtende Vertragsstrafe hin oder her.

Der Gedanke, diese Tätigkeit, in einem bizarren Raum, der sich „Glory Hole Floor“ nannte, 6 Stunden lang auszuführen, hätte mich anwidern müssen.

Aber… warum… tat er es nicht? Warum spürte ich etwas, das sich wie eine Mischung aus Neugierde und leichter Erregung gepaart mit einer tieferen Unterwürfigkeit, anfühlte, die ich so noch nie empfunden hatte?

Eine Sissy? Ich??? Eine Sissy? Nein! Das passte so gar nicht zu mir!

Ich blickte auf die rosafarbenen und pinken Kosmetikartikel im Bad und verstand endlich, dass dies die Antwort auf meine Beschwerde über das Zimmer und die Einrichtung gewesen war, die ich vorhin nicht von den Bossladies erhalten hatte. Ich sollte mich an Rosa, an Pinkes, an übertrieben klischeehaft Feminines gewöhnen…

Aber ich werde nicht so werden… nicht so wie dieser feminisierte Boy in der privaten Lounge es war! Keine Chance, unter keinen Umständen!

Ich duschte mich noch einmal, versuchte all die Verwirrung aus dem Kopf zu bekommen. Ich bestellte etwas über den hauseigenen Catering Service und brachte tatsächlich ein paar Bissen hinunter. Ich ging zeitig zu Bett, der nächste Tag würde bald kommen.

Lange lag ich noch wach. Meine Versuche, mich von den gewaltigen Eindrücken des Tages zu verschließen, misslang. Immer wieder kreisten meine Gedanken um die Gloy Holes, die Arschwand, die Pflichtquoten, und um jenes pinke enge Plastik zwischen den Beinen des feminisierten Mannes in der Private Lounge.

Der nächste Tag kam.

Und er würde alles verändern…

(Fortsetzung folgt).