Eine Sissyfication-Reise mit Lady Elvira und Lady Alexa
Disclaimer: Die folgende Geschichte ist frei erfunden und basiert auf der Phantasie gemeinsamer Rollenspiele von Lady Elvira, Lady Alexa X und Mark. Sie charakterisiert jedoch sehr gut die unterschiedlichen Persönlichkeiten der dargestellten Personen.
Teil 1 – Jobwechsel
Ich bin Mark und ich kann von mir selbst behaupten, dass ich einmal einen sehr erfolgreichen Beruf hatte. Die Betonung liegt auf „hatte“, den eben diesen Job habe ich vor rund 11 Monaten aufgegeben. Schon lange hatte ich keine Freude mehr an den vielen Überstunden, immer komplexeren und schwierigen Kundenverhältnissen und der ständige Druck nach Umsatz, Umsatz, Umsatz. Spaß machte mir der Beruf und damit einhergehende Verantwortung schon lange nicht mehr, denn zu viel hatte sich über die Jahre verschlechtert. Einzig und allein der gute Verdienst war es, der mir geholfen hatte, solange durchzuhalten. Ich hatte mich an das gute Einkommen gewöhnt und außerdem ermöglichte es mir, einer ganz besonderen Leidenschaft nachzugehen, doch dazu später mehr.
Die Jahre vergingen, aber irgendwann war der Punkt erreicht und ich konnte nicht mehr. Ich kündigte und brach sämtliche Kontakte zu alten Kollegen und Weggefährten zu dessen Bestürzung gänzlich ab. Versuche, mich zum Bleiben zu bewegen gab es viele, doch nichts konnte mich mehr umstimmen. Ich wollte eine neue berufliche Herausforderung, am besten mit ähnlichem Verdienst wie bislang, und gleichzeitig doch etwas völlig anderes. Leichter gesagt als getan, wie ich bald feststellen sollte. Die Wochen und Monate vergingen und brachten genau eines: Trübsal. Ging ich anfangs noch voller Euphorie an die neue Jobsuche, musste ich sehr bald erkennen, dass nichts von all dem, was im Stellenmarkt zu finden war, mich auch nur ansatzweise ansprach. Wie sollte es nun mit mir weitergehen? Ich stand vor zwei Problemen. Zum einen suchte ich etwas vollkommen Neues, um mich beruflich entfalten zu können, während meine Ersparnisse allmählich zu neige gingen. Ich brauchte dringend bald wieder eine Einnahmequelle. Zum anderen vermisste ich die Studiotermine mit Lady Elvira und Lady Alexa X, die mich auf meiner devoten Reise über die Jahre so wundervoll begleitet hatten und bei denen ich mich immer so schön fallen lasse konnte. Ohne festes Einkommen war es aber unmöglich, mich diesem Luxus hinzugeben. Ich musste endlich einen neuen Job finden!
Die Mail, die alles veränderte
Demotiviert saß ich an deinem Dienstagvormittag an meinem Schreibtisch, nippte an meiner Kaffeetasse und scrollte mich durch Jobangebote und Stellenausschreibungen. Nach wie vor dasselbe Problem: Nichts kam in Frage. Gerade, als ich den Laptop herunterfahren wollte, erklang ein kleiner beruhigender Signalton, der mir mitteilte, dass sich eine neue E-Mail in meinem Posteingang befindet. Vermutlich wieder Spam oder eine Werbung für wasserloses Garen, dachte ich, doch als ich den Absender sah, schlug mein Herz sofort höher. Eine Nachricht von Elvira Weird! Wie hatten uns vor ca. 11 Monaten zuletzt gesehen und uns aufs Ungewisse verabschiedet. Sie kannte meine persönliche Situation und sprach mir damals Mut und Zuversicht für einen erfolgreichen Jobwechsel zu. Seitdem hatten wir uns jedoch nicht mehr gehört oder gelesen. Ohne den Inhalt der Mail zu kennen, freute ich mich, dass sie an mich gedacht hatte und sich bestimmt nach mir oder einer neuen Session erkundigen wollte. Gespannt begann ich zu lesen. Die Nachricht begann mit der mir so vertrauten Anrede:
Hallo mein Lieber,
ich wollte mal nach dir schauen. Ich würde mich für dich freuen, wenn du inzwischen einen neuen Job gefunden hast, der dich voll erfüllt. Falls ja, dann lass uns doch demnächst einmal wieder eine Session vereinbaren. Solltest du allerdings immer noch auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sein, habe ich da vielleicht etwas für dich. Alexa und ich haben inzwischen eine eigene Firma gegründet. Unser Mitarbeiterstab wächst zunehmend und wir bieten lukrative Verdienstmöglichkeiten an. Sowohl unsere Kunden, als auch unsere Schützlinge sind sehr zufrieden. Wir könnten uns beide gut vorstellen, dass du Teil unseres Teams wirst! Wenn du Interesse hast und es nicht zu spontan für dich ist, dann komm doch morgen um 14 Uhr zu der unten angegebenen Adresse. Bitte bestätige mir kurz den Termin, damit man dich auch rein lässt.
Um dich noch neugieriger zu machen, hier noch ein paar Eckdaten was dich, im Falle eines Jobwechsels zu uns, erwarten würde:
- 5-monatiges Ausbildungsprogramm für geeignete Personen, die wir für unseren Spezialservice anbieten wollen
- Verdienstmöglichkeit bis zu 45.000 EUR innerhalb des ersten halben Jahres, danach höherer Verdienst je nach Einzelfall denkbar
- Kost und Logie inklusive
- Voraussetzungen: vorhandene Devotion, Reiz an Veränderungen und Erfolgshunger
Bewerbung ist in deinem Fall nicht notwendig, da wir uns schon gut und lange genug kennen
Wir freuen uns auf dich!
Lady Elvira
Ich war baff und laß die Mail noch ein paar Mal durch, ohne dass sich die Fragen in meinem Kopf beantworten ließen. Was bitte war mit „Spezialservice“ gemeint? Sicherlich nicht eine Tätigkeit als Kellner oder Tellerwäscher… und warum war ein beinahe halbjähriges Ausbildungsprogramm dafür nötig? Warum sollte Elvira Zeit und Geld in mich investieren, wenn mir ihre und Alexas Firma gleichzeitig so einen hohen Verdienst anboten? Ein leicht flaues Gefühl breitete sich in meiner Magengegend aus. Ich suchte den Haken, aber fand ihn nicht. Im Gegenteil: Voraussetzungen: „vorhandene Devotion“. Hatte Lady Elvira deshalb an mich gedacht? Gab es am Ende eine Möglichkeit, durch die eigene devote Neigung Geld zu verdienen? Das konnte ich mir schwer vorstellen, denn was sollte das sein? Als devoter Mann hatte man es im Alltag schwer, denn die Welt da draußen war nicht tolerant genug dafür. Ich ignorierte das ungute Ziehen in der Magengegend und ging auf „Antworten“.
Ich schrieb schnell zurück, dass 14 Uhr für mich in Ordnung sei und googlete danach die Adresse. Ich fand eine mehrstöckige Villa, die selbst auf dem Adressfoto wie ein riesiger Komplex aussah. Das musste ein großer Neubau sein, der verdammt viel Geld gekostet hat. Trotz der auffälligen Größe lag das Bauwerk ziemlich abgelegen und fernab des hektischen Stadttrubels. Ich durchforstete das Web weiter. Ich fand keine Homepage und auch keinerlei Info, welche Art von Dienstleistungen hier angeboten wird. Ich konnte kaum schlafen in dieser Nacht, denn meine Gedanken kreisten immer wieder um dieselbe Frage: Was würde mich dort wohl erwarten? Den ganzen restlichen Tag war ich unruhig und voller Aufregung.
Der nächste Tag
Ehrfürchtig stand ich vor der Villa. Niemals hätte ich erwartet, soweit draußen im Nirgendwo, ein solches Anwesen vor zu finden. Die Villa im Jugendstil war modern und anonym und noch viel größer als ich es auf den Bildern im Netz erahnen konnte. Ich parkte auf dem asphaltierten Parkplatz, der sich an der linken Seite des großen Komplexes befand und sogar in einer Tiefgarage überging. Obwohl ich keine Mühe hatte, einen freien Platz zu finden, war ich doch über die hohe Anzahl der Fahrzeuge überrascht. Was sollten so viele Menschen hier draußen tun? Vor allem, handelte es sich hierbei vorwiegend um Angestellte oder um Kunden der A & E Weird Special Service GmbH?
Ein Kiesweg brachte mich direkt zum Haupteingang. Auch hier legte man offensichtlich Wert auf Anonymität. Kein großes Firmenschild, kein Slogan und keine Reklame. Nur ein Briefkasten, der mit „A & E“ beschriftet war. Immerhin ein Indiz, dass ich wirklich die richtige Adresse gefunden hatte. Ich versuchte meine wilden Gedanken, die sich seit Elviras E-Mail kaum ordnen ließen, zumindest für den Moment auszublenden und drückte auf die elektronische Klingel, die neben dem Briefkasten angebracht worden war. Der Türsummer war laut hörbar und ich stieß die Tür auf, um in eine Art Vorraum zu gelangen. Hier konnte ich an einer Garderobe meine Jacke ablegen und gelangte dann in eine kleine Halle, die von vielen gleichaussehenden Türen und einer imposanten Treppe in der Mitte gesäumt wurde. An den Wänden hingen vereinzelt kunstvolle Bilder. Neugierig ging ich darauf zu, lächelte, als ich den Namen der Künstlerin darauf erkannte, und wurde in meinen Gedanken dann je unterbrochen, als man mich direkt ansprach.
„Sie müssen Mark sein“, hörte ich eine Stimme rechts neben mir. Ich drehte mich um und sah eine junge, bildhübsche Frau, mit einem Tablet in der Hand neben mir stehen. Ihr schwarzes Haar fiel ihr bis auf die Schultern und sie trug ein schwarzes Korsett aus Kunstleder, das in schwarze Wetlook Leggins überging. Die dominante Erscheinung wurde durch schwarze High Heels perfekt ergänzt. Die große eckige Brille mit dem schwarzen Rand verlieh ihrem makellosen Gesicht das besondere Etwas. Ich schätzte sie auf Ende 20. Ich bestätige ihr meinen Namen. „Sehr schön, nennen Sie mich einfach Lisa und folgen Sie mir bitte, damit wir die Formalitäten besprechen können.“ Ich nickte und folgte Lisa. Ich war verblüfft, was Lady Elvira und Lady Alexa hier auf die Beine gestellt hatten. Noch hatte ich keine rechte Ahnung, aber die formelle Begrüßung einer vermeintlichen Angestellten, gaben mir direkt das Gefühl, dass es sich um ein professionelles Unternehmen handeln musste.
Ich folgte der hübschen Erscheinung in einen kleinen Konferenzraum und wir setzten uns. Der Raum war ebenfalls modern und hochwertig eingerichtet. An den Wänden waren stilvolle schwarzweiß Bilder angebracht, die sowohl Lady Elvira als auch Lady Alexa in verschiedenen Posen zeigten. Ein letzter Beweis, dass ich mich nicht geirrt hatte, wem diese Firma gehörte! Die selbstbewusste und aus meiner Sicht auch naturdominante Art von Lisa, machten mich nervöser, als wir so nah beieinandersaßen. In meiner Fantasie gab es hier nur weibliche Angestellte und sie alle waren atemberaubend schön wie Lisa, die nur noch von den beiden Inhaberinnen übertroffen werden.
„Herzlich Willkommen in der A&E Weird Special Service GmbH. Wie eben erwähnt, sollten wir direkt die Formalitäten klären.“, sagte Lisa ruhig und selbstbewusst.
„Formalitäten?“, fragte ich schüchtern. „Ich fürchte ich verstehe nicht. Ich bin eigentlich mit Lady Elvira verabredet und etwas überrascht, dass nicht sie oder Lady Alexa hier sind, sondern Sie.“
„Oh, das hat schon seine Richtigkeit“, erklärte mir die schwarzhaarige Schönheit. „Da sie die beiden Inhaberinnen bereits persönlich kennen, haben Sie bereits das Privileg erhalten, sich nicht – wie alle anderen Kandidaten – dem üblichen Bewerbungsprozess unterziehen zu müssen. Das Auswahlverfahren, das ausschließlich durch Lady Elvia und Lady Alexa bestätigt werden kann, haben Sie also schon übersprungen.
Ich bekam keinen Ton heraus… diese kühle Professionalität machte mich wahnsinnig. Ich offenbarte mir, dass ich immer noch nicht genau verstanden hatte, was die beiden hier betreiben und wie sie es geschafft hatten, so etwas offensichtlich Erfolgreiches aufzubauen. Ich unternahm dennoch einen erneuten Versuch: „Ich würde trotzdem gerne mit E… mit Lady Elvira oder Lady Alexa sprechen bevor wir…“ Wieder konnte ich meinen Satz nicht zu Ende stammeln, denn Lisa unterbrach mich abermals.
„Die Inhaberinnen werden sich noch reichlich mit Ihnen beschäftigen, wenn die Formalitäten abgeschlossen sind. Wie ich bereits sagte: Sie haben bereits die vorhin erwähnten Privilegien, aber unser erfolgreiches System hier funktioniert lediglich, weil es einen festen Prozess und Regeln gibt. Regeln, an denen sich jeder Neuankömmling zu orientieren hat.“ Ihr Blick wurde noch etwas dominanter, als sie mir entgegen hauchte: „Irrelevant, ob Sie es mit oder ohne Vitamin B bis hierhin geschafft haben, Mark.“ Ich nickte und presste meine Lippen zusammen. Was sollte ich darauf schon antworten. Ich war hier, weil ich Elvira und Alexa vermisste und weil Elvira mir einen Job angeboten hatte. Die Kombination aus beidem war so reizvoll, dass ich einfach herkommen musste. „Haben Sie bis zu dieser Stelle fragen?“. „JA“, sagte ich und rutsche unruhig auf dem bequemen Stuhl hin und her. „Ja. Was genau für einen Job würde ich hier antreten? Das habe ich immer noch nicht ganz verstanden.“ Ich versuchte die Frage recht selbstbewusst zu formulieren, aber das gelang mir bei der femininen dominanten Erscheinung meines Gegenübers nur suboptimal.
„Nun, genau darauf wollte ich ohnehin gerade zu sprechen kommen“, sagte Lisa und schob ihre nerdige eckige Brille die hübsche Stubsnase hinauf. „Die A + E Weird Special Service GmbH steht für erstklassigen Spezialservice für, seitens der Inhaberinnen, eigen ausgewählte Premiumkunden. Die Kunden werden dabei ausschließlich von den unter Vertrag stehenden Angestellten der Firma bedient. Die Angestellten der A + E Weird Special Service GmbH sorgen vertraglich verpflichtet dabei für die absolute Kundenzufriedenheit, innerhalb ihres möglichen Rahmens und Ausbildungsstandes. Unsere Benefits bestehen aus einer überdurchschnittlich guten Vergütung, aus einer möglichen vollkommen neuen modifizierten Lebensweise inklusive Grenzerweiterungen, sowie aus kostenloser Kost und Logie für die Dauer Ihres Arbeitsvertrages.“
Ich brachte nicht mal ein krächzendes „Aha…“ heraus, als sie mir die knallpinke Mappe mit meinem Namen und dem dicken Vertragswerk hinschob. „Das alles können Sie hier noch einmal im Detail nachlesen.“
Lisa lehnte sich zurück und überschlug ihre langen Beine. Die schwarze enge Wetlook Leggins gab dabei ein verführerisches kurzes Knistern von sich. Ich starrte überfordert auf die pinke Vertragsmappe mit meinem Namen und dem großen „A&E“ Emblem, das beinahe den gesamten oberen rechten Rand der Mappe ausmachte.
„Nur zu, nur zu“, spornte mich Lisa ungeduldig an. „Lassen Sie sich ruhig Zeit, wie man es immer tun sollte, wenn man einen wichtigen Vertrag unterschreibt. Wenn Sie nicht möchten, dürfen Sie jederzeit wieder gehen. Darf ich Ihnen solange ein Getränk anbieten?“ Ich sah Lisa in die Augen. „Kann… kann ich bitte nicht doch vorher mit Lady Elvira oder Lady Alexa sprechen, bevor ich…“ Lisas strenger Blick sagte, dass ich das wohl nicht konnte. Meine Frage gänzlich ignorierend fragte sie, ob ich lieber Kaffee oder Tee möchte. Ich nuschelte meine Wahl für einen Kaffee schwarz und stellte abermals resignierend fest, dass ich der Ausstrahlung einer dominanten Frau absolut nicht gewachsen war. Ich ging davon aus, dass Lisa das auch wusste. Erst recht, wenn sie vorher mit den beiden, mir so vertrauten Inhaberinnen, gesprochen hatte.
Sie drehte sich zufrieden um, schenkte mir noch einen Blick auf ihren perfekten Hintern in den engen Leggins und entfernte sich klackernden Schrittes. Ich war allein. Ich und der Vertrag. Langsam begann ich zu lesen.
Die Vertragsunterzeichnung
Ich war zu aufgeregt und zu nervös, um jedes Detail zu lesen. Normalerweise nahm ich mir viel Zeit für solche Dinge, schon aus Ex-Berufsgründen, aber dies war auch nicht gerade eine normale Situation, oder?
Meine Augen scannten viel mehr das Wesentliche, überflogen viele Seiten und Zeilen und achteten nicht wirklich auf Kleingedrucktes oder Details. Wie sehr wünschte ich mir, Lady Alexa oder Lady Elvira wären hier und würden mir alles in Ruhe und in vertrauter privater Atmosphäre, erklären. So hatte ich nur das dicke Vertragswerk und eine unnahbar wirkende attraktive Frau, die mir nur das Nötigste sagen wollte, ohne mir wirklich zu erklären, wie mein Arbeitsleben hier eigentlich aussehen sollte.
Meine Augen blieben auf einem Passus kleben, der von „Extra-Boni, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und sogar von Bodymodifikationen nach eingehender Beurteilung der Inhaberinnen“ handelte. Beim Punkt zur Vergütung war außerdem zu lesen, dass man bis zu 40.000 EUR innerhalb der ersten 5 Monate „je nach Leistungs- und Einsatzbereitschaft“ verdienen konnte. Von einem festen Grundgehalt stand hingegen kein einziges Wort. Wieder nur Andeutungen, die mich im Unklaren ließen. Nein, sowas würde man normalerweise nicht einfach so unterschreiben!
Lisa kam mit dem Kaffee zurück und meldete sich schon durch ihre lauten Heel-Schritte von Außerhalb des Zimmers an. Ich hatte mir schon eine Frage zurechtgelegt.
„Was sind das für Menschen, die hierherkommen, um die angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen?“ Lisa stellte das dampfende Heißgetränk ab.
„In der Regel Menschen der oberen Einkommensschicht, aber das muss nicht zwingend so sein.“ Lasziv setzte sie sich wieder und sah mir tief in die Augen, als sie ergänzte: „Natürlich… suchen diese Kunden sehr häufig auch die Art von Service, die sie wo anders nicht so ohne weiteres finden. Eine Art von Intimservice, der zuweilen auch eine gewisse devote Leidenschaft mit sich bringt. Eine Leidenschaft welche von den Inhaberinnen aber bereits ausreichend bestätigt wurde.“ Ich konnte Lisa nur anstarren, öffnete den Mund und schloss ihn wieder.
„Um diesen Service zur vollsten Kundenzufriedenheit zu erfüllen, ist unser Ausbildungsprogramm notwendig. Dieses beträgt nicht umsonst 5 Monate. Je nach Talent und Einsatzbereitschaft kann jeder unserer Mitarbeiter von den umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten unseres Hauses profitieren, der nicht selten auch von den beiden Inhaberinnen persönlich geleitet wird.“
Ich nippte zum ersten Mal am Kaffee. „Dieser Service… ist das, was ich glaube was es ist?“, fragte ich, ohne zu wissen, was ich eigentlich glauben sollte.
„Wenn Sie unterschrieben haben, werden sie offizieller angestellter Mitarbeiter in der A & E Weird Service GmbH sein. Sie bieten dann im Namen der Firma Dienstleistungen an und werden dafür großzügig entlohnt. Dass es sich bei den Dienstleistungen um keinen Kellner- oder Massagejob handelt, können Sie sich ja sicherlich selbst denken. Aber zu Ihrer Beruhigung können wir garantieren, dass wir hier nie gesetzliche Vorschriften, in welcher Form auch immer, überschreiten oder Sie zu irgendetwas gezwungen werden, was sie selbst nicht wollen. Sie sind hier kein Gefangener, Mark, Sie können jederzeit gehen.“
Okay das war eindeutig. Sie sprach davon, dass ich sexuelle Dienstleistungen, in welcher Form auch immer, anbieten sollte. Mir wurde flau im Magen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, einfach aufzustehen und zu gehen. Aber ich konnte nicht. Etwas hielt mich und das machte mir noch mehr Angst als der Vertrag oder Lisa mit ihren nie ganz ausformulierten Andeutungen.
Die fehlende Männlichkeit
„Ich… ich bin mir nicht sicher, ob ich das kann, oder gar dafür geeignet wäre, als Callboy oder irgendetwas ähnliches zu arbeiten.“ Ich errötete und brache mühsam heraus: „Ich war nie ein besonders guter Liebhaber im Bett.“ Das vor einer mir fremden selbstbewussten Frau einzugestehen war hart für mich. Aber besser jetzt mit offenen Karten spielen, als dann zu enttäuschen. Außerdem war es nur die Wahrheit. In meinen früheren Beziehungen war ich wahrlich nicht durch gute Fähigkeiten im Bett aufgefallen. Die sexuelle Befriedigung einer Frau gelang mir stets nur oral gut und nicht durch meine etwas mickrig geratene, nicht allzu stehende Männlichkeit. Hinzu kam, dass ich eine Frau ohnehin viel lieber mit der Zunge verwöhnte. Ich empfand dies als eine schöne devote Art, um eine Frau glücklich zu machen. Die Vorstellung, mit meiner unterdurchschnittlichen Männlichkeit auch noch Geld zu verdienen, schien gerade zu lächerlich.
Lisa musste so laut und herzhaft lachen, dass ich zusammenzuckte. Das Lachen war so ehrlich, dass es sogar für einen kurzen Moment ihre naturdominante Aura zu brechen schien. Allerdings demütigte mich das Lachen auch und meine Gesichtsfarbe wurde noch heller, als ich den Kopf kurz beschämt zur Seite nehmen musste. Sie schien meine Ansicht zu teilen, dass dieser Gedanke wirklich lächerlich war.
„Nein“, lachte sie. „Callboys oder eine Art Escortservice für reiche Frauen ist bestimmt nicht das, was die A & E Weird Special Service GmbH anbietet. Außerdem wirken Sie nicht gerade als guter Kandidat für so einen Job.“ Beim letzten Satz hatte sie sich schon wieder unter Kontrolle und formulierte ihre Worte in dem gewohnt dominanten Tonfall, der ein „Entschuldigen Sie, wenn ich so direkt bin“ oder ein „Nicht böse gemeint, aber…“ obsolet machte.
„Aber dann weiß ich wirklich nicht, wie ich in diesem Job erfolgreich sein könnte?“, gab ich verzweifelt von mir. Lisa warf einen kurzen Blick auf ihr Tablet.
„Laut den Infos, die ich von den Inhaberinnen habe, sind Sie heterosexuell. Das könnte eventuell ein Problem sein, an dem wir arbeiten müssen. Aber auch darin haben wir entsprechende Erfahrung. Das lässt sich optimieren, ohne dass Sie gleich Ihre komplette Sexualität aufgeben müssen.“
Als sie das sagte, umspielte ein wissendes Lächeln ihren Mund. Sie lachte mit dem Mund, nicht aber mit ihren Augen. Ich glaubte ihr nicht so ganz, aber nahm einen allerletzten Versuch: „Ich glaube wirklich nicht, dass ich das kann.“
„Sie wären nun nicht der erste Mitarbeiter, der aufgrund der Verdienstmöglichkeiten über seinen eigenen Schatten springt“, setzte Lisa meinen Widerspruch außer Kraft. „Außerdem beinhaltet der Vertrag ja ein umfassendes Trainingsprogramm. Wie ich schon sagte, Sie werden entsprechend dem Stand Ihres Trainings eingesetzt. Damit kann in der Regel auch ausgeschlossen werden, dass Sie auf Kundenwünsche stoßen, die Sie überfordern könnten.“
Der ungewöhnlichste Arbeitsvertrag meines Lebens
Mein Mund öffnete sich erneut. So viele Fragen, so wenig Antworten. Verdammt, wo waren Lady Alexa und Lady Elvira? Mit ihnen könnte ich ganz anders sprechen. Vielleicht machten sie gerade nur Spaß mit mir und das alles war viel harmloser, als es schien? Nein… dafür war Lisa zu ernst. Mir war bewusst, dass sie für die beiden arbeitete und sicher auch in ihrem Sinne handelte. Dennoch ging mir alles viel zu schnell. Aber Lisa hatte keine Lust mehr auf eine weitere Fragerunde und schob mir mit einer ungeduldigen Geste die Vertragsmappe noch etwas näher vors Gesicht. „Auch wenn Sie unsere beiden Inhaberinnen persönlich kennen, sollten Sie wissen, dass wir noch eine Vielzahl anderer Interessenten für den Job haben, Mark. Die anderen Interessenten mussten sich im Gegensatz zu Ihnen ganz OFFIZIELL bewerben und werden nicht selten abgewiesen. Sie wären also eventuell gar nicht hier, wenn Sie die beiden Inhaberinnern nicht persönlich kennen würden. Dennoch braucht die A & E Weird Special Service GmbH JETZT eine Unterschrift von Ihnen, da andere ebenfalls auf diese lukrative Stelle warten.“
Meine Gedanken überschlugen sich, als ich versuchte, alles miteinander abzuwägen. Meine Hand glitt zu dem Stift für die Unterschrift. Verdammt, ich brauchte einen Job und ich hatte mir geschworen, nie wieder hinter einem Schreibtisch zu landen. Außerdem wollte, nein BRAUCHTE ich wieder mehr Zeit mit Lady Elvira und Lady Alexa. Ich setzte zur Unterschrift an, blicke Lisa an und stellte meine letzte Frage: „Kann ich jederzeit kündigen, wenn es mir nicht gefällt oder ich merke, dass ich für diesen Job einfach doch nicht tauge und eine Enttäuschung für die Firma wäre?“
Lisa atmetet nun sichtbar beherrscht einmal ein und aus. Ihre Geduld mit mir war allmählich erschöpft „Haben Sie sich den Vertrag denn nicht angesehen? Das steht alles in § 7.“ Ich blätterte nervös zur entsprechenden Passage und wurde kreidebleich. Sinngemäß stand dort, dass es keine Probezeit gibt und der Vertrag eine Mindestlaufzeit von 5 Monaten hat. Nach den 5 Monaten konnte man entweder einfach gehen oder eine Vertragsverlängerung aushandeln. Im Falle einer vorzeigten Beendigung würde jedoch eine Vertragsstrafe von 100.000 EUR anfallen.
„Hunderttausend!“ kam es viel lauter aus meinem Mund heraus als gewollt. Lisa schien von meiner Reaktion nicht überrascht zu sein und erklärte: „Wir investieren Zeit und Geld in Ihre Ausbildung zum Erwerb der nötigen neuen Fähigkeiten. Wenn Sie vor Vertragsende Ihren kleinen Schw@nz einziehen, bleibt die Firma auf den Kosten sitzen. Das würde weder Lady Elvira noch Lady Alexa sehr gefallen, meinen Sie nicht auch?“
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Ich gab auf. War es nun die Bemerkung über die Schw@nzgröße, oder die Vorstellung, meine Herrin oder auch Lady Alexa wütend auf mich werden zu lassen, es war zu viel. Ohne weiteres Nachdenken unterschrieb ich den ungewöhnlichsten Arbeitsvertrag meines Lebens. Direkt neben meiner Unterschrift hatten bereits die Firmeninhaberinnen gegengezeichnet. Lady Alexa und Lady Elvira waren nun offiziell meine Vorgesetzten.
„Ausgezeichnet“, schnurrte Lisa zufrieden und zog mir behutsam die pinke Vertragsmappe wie in Zeitlupe aus den Händen. Gerade hatte ich mein Schicksal für mindestens 5 Monate ganz offiziell mit Unterschrift besiegelt.
Zimmer 26
Wir standen auf und Lisa übergab mich einer Frau, die an der Tür zum Besprechungszimmer schon gewartet hatte. Sie hatte ebenfalls dunkles Haar und sah beeindruckend sportlich und durchtrainiert aus. „Sophia, bitte sei so nett und bringe Mark auf sein Zimmer, das er die nächsten 5 Monate haben wird Es ist…“ Sie scrollte kurz auf dem Tablet. „Zimmer 26 im Wohnbereich.“
“Gerne“ bestätigte die durchtrainierte Frau, die ein schwarzes Shirt trug, dass vor allem ihre muskulösen Oberarme betonte. Ein geflochtener Zopf hing ihr locker seitlich über die Schulter.
Lisa verschwand, ohne sich von mir zu verabschieden und ich folgte Sophia durch die Eingangshalle die Treppen hinauf. Ich dackelte ihr automatisch nach, funktionierte, aber in meinem Kopf brannte noch immer nur eine Frage: „Was um Himmelswillen hatte ich da gerade unterschrieben?“ Ich fühle mich, als hätte ich meine Seele gerade dem Teufel freiwillig verkauft, ganz ohne Gegenleistung.
Sophia führte mich schweigend die einzelnen Stockwerke hinauf. Die Etagen unterschieden sich rein äußerlich kaum voneinander. Das Haus war noch viel größer und verzweigter als ich bei meiner Ankunft bemerkt hatte. Auf jedem Stockwerk hingen stilvolle Bilder, die aus Lady Elviras eigener Künstlerhand stammten und ganz unterschiedliche Motive zeigten. Ich wusste, dass sie Künstlerin in vielen Bereichen ist und bekanntermaßen auch BDSM als Kunst ansah. Wie sehr sehnte ich mich doch danach, mit ihr zu sprechen, um das alles hier besser zu verstehen.
Die meisten der Türen, an denen wir vorbeikamen, waren lediglich nummeriert, aber einige waren zusätzlich beschriftet. Dort tauchten Namen wie „Studio A“ oder „Privates Separee 113“ oder „Dick Hole Kammer 7“ auf. Gerade bei der letzten Bezeichnung wurde mir wieder anders. Meine Phantasie war ausgeprägt genug, so dass ich mir vorstellen konnte, was mit einem „Dick Hole“ wohl gemeint war. Aber das in diesem Haus zu finden, versetzte mich dennoch in Alarmbereitschaft. Ich sollte noch lernen, was für Special Service im Firmennamen integriert ist.
Schließlich stoppten wir vor einer Tür, die sich von keiner der anderen – von der Nummernbezeichnung abgesehen – unterschied. „26“ war mittig aufgedruckt.
„Willkommen im Stockwerk für die Wohnbereiche. Die Wohnungen sind alle identisch eingerichtet und haben den gleichen Standard für all unsere Mitarbeiter.“
Mit einer Magnetkarte öffnete Sophia die Tür und trat ein. Mein Gott, mit ihrer Statur wäre sie auch eine großartige Leibwächterin für Lady Elvira und Lady Alexa, dachte ich mir. „Dies ist deine Schlüsselkarte. Sie öffnet lediglich diesen Raum hier. Also pass schön drauf auf und verlier sie nicht.“ Ich nickte und sie gab mir die Karte.
„Auf dem Sofatisch liegt dein Welcome-Beginner-Set. Darin findest du alles, was du für den Anfang brauchst. Morgen um 9:30 Uhr wird jemand von der Geschäftsführung zu dir kommen.“
Ich drehte mich zu Sophia um.
„Oh, kann ich nicht gleich oder früher mit Lady Elvira oder Lady Alexa sprechen?“ Die Hünin schüttelte bedauernd den Kopf und ihr strenger Zopf bewegte sich leicht dabei. „Aber ich habe wirklich noch so viele Fragen“, versuchte ich es. „Das Welcome-Beginner-Set wird einige deiner Fragen bestimmt beantworten. Ich muss nun zum Training.“ Sie verließ mein Zimmer.
„Training?“, fragte ich verdutzt. „Wrestling“, sagte Sophia grinsend und schloss die Tür hinter sich, ehe ich noch etwas sagen konnte.
Das Welcome-Beginner-Set
Wrestling… dachte ich. In diesem Haus gab es scheinbar nichts, was es nicht gab. Ich atmete ein paar Mal ein und aus und begann dann, mich umzuschauen. Mein Zimmer war erstaunlich geräumig und modern eingerichtet. Ein bequemes Polsterbett, in dem man auch zu zweit noch reichlich Platz gehabt hätte, ein großes Badezimmer mit begehbarer Dusche, ein leerer Kleiderschrank, eine kleine Sofaecke und davor ein kleiner Sofatisch. Dort entdeckte ich das angekündigte Welcome-Beginner-Set, von dem Sophia gesprochen hatte. Noch ehe ich es mir näher anschauen konnte, bemerkte ich erst jetzt die irritierende Raumfarbe. Das ganze Zimmer war in einem dunklen Rosa, beinahe Pink gestaltet worden. Beim Blick auf den leeren Kleiderschrank kam mir eine grundlegende praktische Frage in den Sinn. Was sollte ich hier anziehen? Ich hatte keine Reisetasche, keine Wechselkleidung, ja nicht einmal Kosmetikartikel dabei.
Zumindest Letzteres sollte kein Problem darstellen, da ich im Badezimmer alles Nötige dafür fand. Zahnbürste, Zahnpasta, Bodylotion, Shampoo, Duschgel und ein Deo waren fein säuberlich aufgereiht. Auch die Kosmetikartikel waren rosa oder pink. Als ich die Sachen genauer inspizierte, bestätigte sich mein Verdacht: Deo, Bodylotion, Duschgel, Shampoo, das alles waren Marken für Frauen. Ich schüttelte verwirrt den Kopf und sagte leise murmelnd: „Die haben mir wohl echt das falsche Zimmer zugewiesen. Ich sollte mich bei der Geschäftsleitung beschweren.“ Beim letzten, als Scherz gedachten, Satz, kicherte ich albern. Ich verließ das Bad und mein Blick fiel wieder auf das Welcome-Beginner-Set. Ich kaute kurz auf meiner Unterlippe, dann hielt ich es nicht mehr aus, ging zum Tisch und öffnet es. Eigentlich war es mehr ein großer Umschlag als ein Paket, aber ich war dennoch neugierig.
Aha, was hatten wir da alles? Ein freundliches Anschreiben. Nett und herzlich geschrieben. Lady Elvira und Lady Alexa hatten beide als Firmeninhaberinnen persönlich unterschrieben, aber es waren keine persönlichen Zeilen oder eine persönliche Anrede enthalten. Der Brief begann einfach mit „Lieber Neuankömmling“. Auch der Inhalt verriet wider Erwarten nicht viel mehr als das, was ich eh schon wusste. Ich wurde noch wahnsinnig, wenn mir nicht endlich jemand klipp und klar sagte, wie meine Arbeit hier aussehen sollte. Ich kramte den Umschlag weiter durch und fand eine stabile, von Plastik umrahmte Karte mit einem QR-Code. Ich dachte zuerst, vielleicht gibt es hier sogar eine Art Roomservice für einen kleinen Snack, scannte den QR-Code mit meinem Handy und musste mich dann vor Schock hinsetzen, als ich auf mein Display starrte. Das war keine Speisekarte, sondern eine Preisliste wie man sie in einem Bordell finden mochte, wenn dort Tarife offen auslegen würden.
Bl*wjob – 35 EUR
R*mjob – 50 EUR
H*ndjob – 25 EUR
An*l – 80 EUR
Weiteres auf Anfrage.
Rot und fett eingerahmt, wie eine Drohung, stand direkt darunter:
Pflichtquote pro Woche / 350 EUR
Strafgebühr von 100 EUR pro Tag bei Nichterreichung der Quote, sowie zusätzliche Bestrafung durch Inhaberinnen möglich.
Ich schnappte nach Luft, laß noch den Zusatz, der über Dresscode, Mindestanforderungen und Kundenbewertungen über ein spezielles Portal Auskunft gab. Nun hatte auch ich endlich kapiert, worum es bei diesem Job knallhart ging.
„Tschau“ altes Leben
„Nein…“, brachte ich fassungslos hervor. „Nein, das… kann ich nicht. Das bin ich nicht… Das kann alles nicht richtig sein.“ Gegen das, was mich hier 5 Monate lang erwarten würde, wirkte die Callboy Fantasie, die sich nur ergab, weil meine Fantasie nicht ausreichte, mir SO ETWAS vorzustellen, noch viel lächerlicher. Ich musste dringend und so schnell wie möglich mit Lady Alexa oder Lady Elvira sprechen.
Ich versuchte beide vergeblich via Handy zu erreichen, aber niemand nahm ab. Doch, was würde das schon großartig ändern? Ich hatte halbblind und naiv einen Vertrag unterschrieben, der mir bei Abbruch eine so hohe Vertragsstrafe aufbrummte, dass ich mich auf ewig verschulden würde. Ich hatte nicht einmal mehr einen NORMALEN Job. Nachdem ich mich wieder ein wenig im Griff hatte, schrieb ich einem guten Bekannten eine WhatsApp und bat ihn, für die nächsten 5 Monate meine Wohnung im Auge zu haben, da ich unerwartet schnell ein längeres Fortbildungsprogramm angenommen hatte. Zu meinem Glück fragte er nicht weiter nach, worum es sich dabei genau handelt. Ich hätte ihm wohl nicht antworten können.
Ich fühlte mich so, als hätte ich mich gerade in einem Etablissement für Sexarbeiten (und wer weiß was noch alles) angemeldet. Ich ging zum auffällig großen Wandspiegel, der sich gegenüber meines bequemen Polsterbettes befand und starrte mich an. Da war ich, unscheinbar, einigermaßen schlank, dunkelbraunes normal langes Haar in lässiger Alltagskleidung.
„Was habe ich getan?“ Mein Spiegelbild gab mir keine Antwort. Ich zermarterte mir den Rest des Tages den Kopf, las den harmlos wirkenden Brief und die alles andere als harmlos wirkenden Servicepunkte, die ICH offensichtlich erbringen sollte, immer wieder durch, als würde ich an einem Wettbewerb fürs Auswendiglernen teilnehmen. Einige vergebliche Male versuchte ich noch Lady Elvira und Lady Alexa (Oh Göttin, die jetzt meine VORGESETZTEN waren!) zu erreichen.
Ich ging viel zu früh schlafen, starrte an die Decke und lauschte den hohen klackernden Absätzen, die sich gelegentlich draußen am Gang bewegten. Ansonsten blieb alles ruhig. Ich wagte nicht mein Zimmer ohne Erlaubnis zu verlassen, oder gar einfach zu verschwinden. Irgendetwas in mir, dass ich nicht begreifen konnte, wollte, dass ich bleibe…
„Pflichtquote 350 EUR pro Woche“. Dieser Satz und die sich überschlagenden Gedanken, wie ich diese Quote erfüllen sollte, ohne in große Schwierigkeiten zu geraten, begleiteten mich in meine erste unruhige Nacht, in meinem neuen Zuhause für die nächsten 5 Monate.
(Fortsetzung folgt).
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